Zu wenig nach vorne in Sudweyhe

Schiedsrichter: Tim WieggrebeLinienrichter: Robin Elmenthaler, Seyit Karakoc
Wir verlieren beim TuS Sudweyhe mit 0:4 und finden offensiv erneut kaum Lösungen
Spielbericht vom 26. Oktober 2026
Beim TuS Sudweyhe mussten wir uns am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Über weite Strecken zeigte sich dabei ein Bild, das wir in dieser Saison leider schon häufiger gesehen haben: Viel Defensivarbeit, viel Verschieben aber kaum Entlastung und zu wenig eigene Aktionen nach vorne.
Gerade im Spielaufbau hatten wir erneut große Probleme. Zu häufig gelang es uns nicht, den Ball sauber zum nächsten Mitspieler zu bringen und uns kontrolliert aus dem Druck zu lösen. Dadurch waren wir immer wieder schnell gezwungen, den Ball lang zu spielen oder direkt wieder in die Defensive umzuschalten.
Sudweyhe hatte entsprechend mehr vom Spiel und beschäftigte uns über weite Strecken in der eigenen Hälfte. Trotzdem hielten wir die Partie zunächst offen und gingen lediglich mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeit.
Nach der Pause kamen wir deutlich besser aus der Kabine. Wir agierten mutiger, hatten etwas mehr vom Spiel und schafften es zumindest phasenweise, Sudweyhe weiter vom eigenen Tor fernzuhalten. Was weiterhin fehlte, waren jedoch die wirklich zwingenden Aktionen im letzten Drittel. Aus unserer besseren Phase sprang nichts Zählbares heraus.
Stattdessen brachten wir uns anschließend durch individuelle Fehler selbst um die Möglichkeit, noch einmal zurück ins Spiel zu kommen. Sudweyhe nutzte diese konsequent und erhöhte zunächst auf 2:0 und wenig später auf 3:0.
Damit war die Partie entschieden. Das 4:0 in der Schlussphase änderte am Spielverlauf letztlich nichts mehr und machte das Ergebnis nur noch deutlicher.
Am Ende müssen wir uns eingestehen, dass offensiv erneut deutlich zu wenig von uns kam. Wenn wir über weite Strecken fast ausschließlich mit Verteidigen beschäftigt sind und uns im eigenen Aufbau immer wieder selbst unter Druck setzen, wird es schwer, Spiele in dieser Liga für uns zu entscheiden.
Die bessere Phase direkt nach der Halbzeit hat gezeigt, dass wir auch selbst mehr Einfluss auf ein Spiel nehmen können. Genau davon brauchen wir künftig aber deutlich mehr und vor allem über einen längeren Zeitraum.
Jetzt heißt es, die Fehler klar anzusprechen, weiterzuarbeiten und es beim nächsten Mal besser zu machen. 🔵🟠


















