Bittere Niederlage gegen Rehburg
Trotz klarer Chancen und viel Druck verlieren wir das direkte Duell mit 1:2
Spielbericht vom 19. Oktober 2026
Leider mussten wir uns dem RSV Rehburg am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Gerade mit Blick auf die Tabellenkonstellation ist das Ergebnis besonders bitter, denn in diesem direkten Duell wäre für uns deutlich mehr möglich gewesen.
Rehburg zeigte bereits früh, mit welchem Mittel sie uns über 90 Minuten immer wieder vor Probleme stellen wollten: lange Bälle hinter unsere letzte Linie und anschließend die Laufduelle in die Tiefe.
Schon in der 6. Minute führte genau dieses Muster zum 0:1. Nach einem langen Ball lief der Rehburger Angreifer allein auf unseren Torwart zu und verwandelte aus seiner Sicht flach unten links.
Gerade in der Anfangsphase hatten wir mit diesen Situationen große Probleme. Zwei bis drei weitere Male kam Rehburg auf ähnliche Weise gefährlich vor unser Tor.
Nach und nach bekamen wir die Partie jedoch besser in den Griff. Wir übernahmen zunehmend die Kontrolle, wurden selbst gefährlicher und erspielten uns mehrere gute Möglichkeiten. Wie schon in den vergangenen Wochen fehlte allerdings die letzte Konsequenz vor dem Tor.
So ging es trotz einer ordentlichen ersten Halbzeit mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel wollten wir noch einmal alles reinwerfen und kamen auch entsprechend aus der Kabine. Wir waren die aktivere Mannschaft und wollten den Ausgleich erzwingen.
Dann folgte in der 51. Minute allerdings der absolute Nackenschlag. Wieder spielte Rehburg einen langen Ball hinter unsere Kette, wieder kam der Gegner in die Tiefe und diesmal fiel das 0:2.
Danach entwickelte sich über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor. Wir erhöhten den Druck deutlich, während Rehburg offensiv fast ausschließlich noch über Umschaltmomente und lange Bälle in Erscheinung trat.
Nur der Ball wollte einfach nicht rein.
In der 66. Minute war es dann endlich so weit. Ein Schuss von der Strafraumkante wurde abgefälscht und landete bei unserem Rechtsaußen Silas Finkbeiner. Er nahm den Ball sauber an und verwandelte aus der Drehung flach unten links zum 1:2.
Jetzt begann das große Anlaufen.
Wir öffneten hinten immer weiter und warfen zunehmend mehr nach vorne. Dadurch bekam Rehburg zwar einige Räume für Konter, konnte diese aber nicht mehr konsequent zu Ende spielen.
Auf der anderen Seite erspielten wir uns Ecke um Ecke und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor. Doch entweder fehlte der letzte Kontakt oder Rehburg konnte den Ball klären.
In der 90. Minute fehlten schließlich nur wenige Zentimeter zum verdienten Ausgleich. Nach einem Kopfball landete der Ball am Pfosten – das 2:2 wollte an diesem Tag einfach nicht mehr fallen.
Am Ende steht eine extrem ernüchternde 1:2-Niederlage. Gerade in einem direkten Duell wie diesem tut das Ergebnis besonders weh. Wir hatten genügend Möglichkeiten, mindestens einen Punkt mitzunehmen, belohnten uns aber erneut nicht für unseren Aufwand.
Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass wir uns für unseren Aufwand erneut nicht belohnt haben. Von den Spielanteilen und den herausgespielten Möglichkeiten her war an diesem Tag sogar ein Sieg drin.
Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch unser Torschütze Silas Finkbeiner am linken Knöchel. Wie schwer die Verletzung ist, bleibt zunächst abzuwarten.
Jetzt heißt es für uns: Mund abputzen, weiterarbeiten und den Blick nach vorne richten. Bereits am kommenden Samstag wartet die nächste Aufgabe auf uns.














